Ein weiteres Kriterium war, dass zahlreiche Auftraggeber aus der Region ebenfalls bereits mit Mess- und Einstellgeräten von ZOLLER arbeiteten. „So können wir passend auf die Eingangsprüfungen bei Kunden unsere Qualitätssicherung abstimmen. Zudem vertrauen uns Kunden wesentlich rascher im Wissen, dass wir nach gleichen Kriterien wie sie selbst und auch auf gleichen Mess- und Inspektionsgeräten unsere Werkzeuge messen und prüfen“, erläutert Katja Nikolaus.
Aufgrund der guten Erfahrungen mit der Messmaschine »genius« investierte der Werkzeugschleifer in Kirkel im Jahr 2016 in ein universelles Inspektions- und Messgerät »smartCheck«. Das ermöglichte nunmehr, auch deutlich größere Werkzeuge zu messen. Auch bei diesem Gerät schätzen die Spezialisten die besonders einfache Bedienung. Darüber hinaus erweist es sich als sehr flexibel.
Die Software »pilot« enthält Messzyklen für eine Vielzahl an Geometrien. Diese wählt der Bediener lediglich durch Antasten des passenden Symbolbilds (Icons) auf dem großen Touchscreen. Anschließend läuft der Messzyklus vollständig automatisch. Das Messgerät zeigt auf dem vergrößernden Bildschirm die zu messende Geometrie, zum Beispiel eine Schneidkante, und erfasst die Daten. Diese werden als Datensatz gespeichert und wahlweise in einem Protokoll dokumentiert.
Individuell und flexibel
So nutzen die Werkzeugschleifer das Messgerät »smartCheck« auch dazu, das Schleifen von Sonderwerkzeugen zu optimieren. Sie messen jeweils einzelne Geometrien, erkennen unverzüglich Abweichungen zur vorgegebenen Zeichnungsgeometrie und führen die Einstellparameter an den Schleifmaschinen nach. Wie Dirk Forster, Werkzeugschleifer in Kirkel, berichtet, könne er so innerhalb weniger Schritte das jeweils genau den Vorgaben entsprechende Sonderwerkzeug schleifen. Das sei insbesondere bei Einzelstücken und kleinen Serien individueller Werkzeuge entscheidend für kurze Durchlaufzeiten und höchste Flexibilität. „Dank der schnellen Messungen und der vollständig automatisierten Abläufe erhalten wir innerhalb kürzester Zeit zuverlässig konkrete Daten. Mit diesen optimieren wir die Schleifprogramme und schleifen somit kurzfristig Werkzeuggeometrien, die exakt den Zeichnungsdaten entsprechen“, berichtet Dirk Forster.