Wie betont, benötigen Zerspanungswerkzeug-Hersteller seit vielen Jahren Werkzeuge mit spezifisch verrundeten Schneidkanten. Bei Schumacher in Remscheid haben die Prozessplaner daher entsprechende Fertigungseinrichtungen – zum Beispiel Gleitschleifanlagen.
In der Folge verfügen sie über eine zertifizierte Qualitätssicherung mit Dokumentation der Schneidkantenparameter. Sie arbeiten dabei mit einem Inspektionsgerät »mμFocus« von ZOLLER. „Nach ausführlichen Vergleichen der aktuell verfügbaren Messverfahren und Messgeräte waren wir überzeugt, dass das »mμFocus« von ZOLLER unseren reproduzierbaren Forderungen entspricht“, erläutert Volker Nötzel. Es ist kompakt und robust. Somit eignet es sich zum Messen sowohl Fertigungs-begleitend als auch im Rahmen der Endkontrolle. Es arbeitet berührungslos optisch mit Laserlicht und einem Messmikroskop. Der Messfleck misst nur 10 x 10 mm. Auch kleinste Konturen und Geometrien kann man kleiner 1 μm genau erfassen. Zudem bewältigt das Inspektionsgerät »mμFocus« problemlos komplexe Geometrien, wie Schneidkanten und Gewindeflanken auf Schneidsegmenten an hochgedrallten Gewindebohrern.
Durch seinen großen vertikalen Arbeits- beziehungsweise Stellbereich (Z-Achse) kann man mit dem »mμFocus« flexibel und wiederholgenau sehr kleine und auch große Werkzeuge messen. „Damit eignet sich »mμFocus« insbesondere bei Gewindewerkzeugen hervorragend zur durchgängigen Qualitätssicherung. Dank der sehr kurzen Rüst- und Einstellzeiten können unsere Messtechniker beispielsweise beim Fertigen von Sonderwerkzeugen in kleinen Serien sämtliche Werkzeuge vollständig messen. Verrundungen mit konstruktiv vorgegebenen Dimensionsbereichen zwischen von 2 bis 5 μm lassen sich prozesssicher und wiederholgenau erfassen. Somit können wir gewährleisten, dass die gefertigten Gewindewerkzeuge genau den Vorgaben entsprechen“, berichtet Volker Nötzel. Er ist überzeugt, dass die optische Messtechnik der Inspektionsgeräte »mμFocus« inzwischen unabdingbar ist, um Gewindewerkzeuge weiter zu optimieren.